Aktueller Beitrag
Willkommen
Auf emposure.com findest du meine Arbeit zwischen Empowerment und Embodiment – Programme, Methoden, Schriften und Reflexionen rund um bewusstes Lernen und Führung in komplexen Umgebungen.
Ich helfe Menschen in komplexen Leben, ihre Vielschichtigkeit zu bewohnen, ohne an ihr zu zerbrechen.
Ich freue mich auf den Austausch.
Peter Ebenhoch
Was „Emposure” bedeutet
Emposure ist ein Kunstwort: Emp- steht für Empathie, Empowerment und Embodiment; -posure für Exposure – sich zeigen, sich exponieren, sich aus der Deckung wagen.
2011 eröffnete Gregg Kendrick einen Workshop für Gewaltfreie Kommunikation im Businesskontext – Creating a Workplace Where People Thrive – mit der Frage: Musst du dich zwischen Fierceness und Empathie entscheiden? Für viele in der Szene der Gewaltfreien Kommunikation – introvertiert, konfliktscheu, dem Sanften zugeneigt – war das ein Schlag vor den Bug – alleine die Frage nach der politisch korrekten Übersetzung von „Fierceness”.
Empathie ohne Fierceness bleibt oft nach innen gewandt und versandet in zurückhaltender Achtsamkeit; Fierceness (Wildheit? Heftigkeit? Grimmigkeit?) ohne Empathie wirkt rasch hart und verbittert.
Emposure hält beides zusammen: Empathie zeigen und sich exponieren – handeln, sich einmischen, teilnehmen. Nicht Sanftheit statt Härte, sondern aktiv Partizipieren mit sensibler Bezugnahme.